Škrbina

Die ersten Angaben über das Dorf stammen aus dem Jahr 1200.

 Die ersten Angaben über das Dorf stammen aus dem Jahr 1200, als Škrbina im Verzeichnis der Görzer Grafen unter dem Namen Serbin erwähnt wird. Im Lehensregister der Burg Rihemberk (Richenberg) aus dem Jahr 1370 hingegen erscheint der Ort unter dem Namen Skerbin, um wieder hundert Jahre später in den Urbarien Rihemberks unter dem Namen Scörbin aufgelistet zu werden. Škrbina wurde im Ersten Weltkrieg teilweise zerstört, als dieses Dorf von den österreichisch-ungarischen Soldaten besetzt und seine Bewohner als Flüchtlinge in die Region Brkini umgesiedelt wurden. Während des Zweiten Weltkriegs fanden hier verschiedene, in die Volksbefreiungsfront zusammengeschlossene Gruppierungen Unterschlupf, an die verschiedene Gedenktafeln erinnern. Vor dem Krieg befand sich bei Škrbina auch der Weiler Mihajli, der aber von den Deutschen am 23. 9. 1943 niedergebrannt wurde, weil hier Partisanen ihren Stützpunkt hatten. Heute befindet sich an dieser Stelle nur noch eine Jagdhütte. In der Vergangenheit standen auf den Bergen Sv. Martin und Sv. Katarina zwei kleinere Kirchen, die vermutlich wegen den von Kaiser Joseph II. eingeleiteten Kirchenreformen zerstört wurden. In der Umgebung von Škrbina und Rubije befinden sich zwei verlassene Steinbrüche, in denen einst viele Steinhauer aus der Umgebung arbeiteten.
Auf die umliegenden Berge (sv. Katarina, sv. Martin und Trstelj) führen markierte Wanderwege. Die Berge sv. Katarina, Trstelj sind von der Nebenstraße Škrbina-Šibelji-Dornberk zu erreichen und zwar der Berg sv. Katarina 2 km hinter Škrbina und die Berge Trstelj 3 km hinter Škrbina. Der Weg auf den Berg sv. Martin beginnt in Rubije und in Mali Dol.   

Das Dorf Škrbina zählt 153 Einwohner (im Jahr 2015) und liegt 347m ü. M..

 

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