Ivanji Grad

Ivanji Grad, eine kleinere Haufendorfsiedlung im westlichen Teil des Komener Karstes.

Die ersten Ansiedler von Ivanji Grad und auch Zagrajec siedelten sich zuerst in der auf einer kleineren Anhöhe gelegenen Höhenburg an, die noch zu römischen Zeiten und im späteren Mittelalter besiedelt war, als der Nachfolger der langobardischen Könige, die seit 746 in Cividale herrschten, hier seine Burgfestung hatte. Genaue Angaben über die Burg gibt es nicht, es ist nur bekannt, das hier Johannes Astolfa wohnte und im Jahr 1550 nach Komen umsiedelte, weil seine Burg zerstört wurde. Der Grund für die Zerstörung der Burg ist nicht bekannt, vielleicht wurde sie von den Türken niedergebrannt. Der Name des Ortes Ivanji Grad steht in engem Zusammenhang mit der Burggeschichte, die deutsche Übersetzung des Ortsnamens lautet nämlich „Johannesburg“ (Ivan = Johannes, Grad = Burg), dasselbe gilt auch für den Namen des Ortes Zagrajec, das „hinter der Burg“ bedeutet. Im Ersten Weltkrieg führte am Dorf entlang eine Eisenbahnlinie, die man für die Versorgung der österreichischen Armee gebaut hatte. 
In dem Dorf ist die Kirche des Heiligen Kreuzes und Höhenburg.

Das Dorf Ivanji Grad zählt 93 Einwohner (im Jahr 2015) und liegt 290m ü. M..

 

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