Sveto

Sveto ist ein kleineres Dorf im Herzen des Komener Karstes.

Sveto ist ein kleineres Dorf im Herzen des Komener Karstes. Das Dorf liegt nur 1,5 km von Komen entfernt.

In der Bronze- und Eisenzeit entstanden die ersten Häuser innerhalb einer befestigten Siedlungsanlage, der Höhenburg, die sich in unmittelbar in Nähe des Dorfes, bei der Anhöhe Martinišče, befindet. Hier soll einst auch die kleinere Kirche des hl. Nikolaus gestanden sein. Das Dorf soll sich zuerst um die Kirche des hl. Egidius (sv. Tilen), einst eine Wallfahrtskirche, entwickelt haben, da die Menschen bei dem Schutzheiligen Zuflucht in Notsituationen, bei Naturkatastrophen und anderen Unfällen suchten. Die Mädchen baten den Schutzheiligen, ihnen einen guten Ehemann auszusuchen. Aus der Wallfahrtszeit soll auch der Name des Dorfes stammen (zu deutsch: Heilig). Das Dorf spielte eine besondere Rolle sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg, als es zuerst den österreichisch-ungarischen Soldaten Unterschlupf bot, die hier ein Feldlazarett (in der Kirche), eine Apotheke (in der alten Schule) und einen Friedhof hatten und dann fast dreißig Jahre später auch den Partisanen. Im Ersten Weltkrieg wurden die Bewohner nach Dolenjska (Unterkrain) vertrieben. Aus dieser Zeit stammen auch die Überreste einer Militäreisenbahnlinie im nahegelegenen Wald.

 

Das Dorf zählt 207 Einwohner (im Jahr 2015) und liegt 314m ü. M..

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