Komen

Komen stellt das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum dardes Komen Karst.

Komen liegt zusammen mit dem Weiler Jablanec im Herzen des Komener Karstes und stellt auch das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum dieses Gebiets dar. Das Weiler Jablanec ist 1 km nördlich des Hauptortes. Komen ist von Štanjel 8 km entfernt.

Nach den bis jetzt bekannten historischen Quellen wird die Pfarrgemeinde Komen und damit der Ort Komen zum ersten Mal im Jahr 1247 erwähnt. Als ein bedeutendes Verwaltungs-, Wirtschafts-, Kultur- und politisches Zentrum entfaltete sich der Ort schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als sich im Ort verschiedene Gewerbetätigkeiten, Gaststätten, Geschäfte und Verwaltungsfunktionen ansiedelten. Hier gab es ein Gericht, einen Notar, ein Finanzamt, Polizei und sogar ein Gefängnis. Der Ort wurde zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg als ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum berühmt, in dem die Bürger Triests, Monfalcones und sogar Venedigs ihre Ferien verbrachten oder zumindest zu Sonntagsausflüge hinkamen. Wegen des günstigen Klimas wurde Komen auch zu einem Heilort, in dem es zwei Ferienkolonien für Kinder und ein Zentrum für Lungenkrankheiten mit einer Röntgenstation gab. Wie immer, brachten Kriege auch für Komen schweren Zeiten mit sich, sowohl im Ersten Weltkrieg (hier verlief die Militäreisenbahnlinie zur Isonzofront) als auch vor allem während des Zweiten Weltkriegs, als das Dorf am 15. 2. 1944 niedergebrannt und die Bewohner nach Bayern deportiert wurden. In der Nachkriegszeit wurde Komen wiederaufgebaut und begann sich allmählich wieder zum wirtschaftlichen, verwaltungspolitischen und kulturellen Zentrum des Komener Karstes zu entwickeln.

 

Der Ort Komen zählt zusammen mit dem Weiler Jablanec 653 Einwohner (im Jahr 2015) und liegt 285m ü. M.

 

Zurück zur Liste
Komen- spomenik NOBKomen- vila storičKomen-vas proti občiniKomen-pogled na cerkev