Geschichtserbe

Bei Kras finden wir eine Menge von sogenannten Höhenburgen, umzuziehen, wo ihnen die hügelige und steinige Landschaft guten Schutz bot. Die ersten Höhenburgen gab es schon in der Mittelkupferzeit, wobei bis zur Eisenzeit hin, bzw. bis zum Zeitpunkt, als die Römer in dieses Gegend kamen, neue gegründet wurden. Sie waren von einer Steinmauer umgeben, deren Form, Größe und Höhe von der Morphologie und der Siedlungsnutzung abhingen. Gut befestigt waren diese Siedlungen besonders an den Stellen, wo sie leicht zugänglich waren, ansonsten wurde die Höhenburg nur durch einfache, verstärkte Mauern begrenzt, deren Überreste noch heute der Landschaft einen besonderen Charme verleihen. Innerhalb der Mauer gab es meistens viereckige Hütten, die aus Stein oder Ästen gebaut wurden. Diese Hütten hatten einen Wohnraum mit einer Feuerstelle und einen Vorratsraum. Typisch für die Kultur in diesen befestigten Siedlungen waren auch die Skelettbestattung in den Familienhügelgräbern und Familiengrüften, die immer außerhalb der Siedlungen lagen. Es ist nicht genau bekannt, wer die ersten Bewohner dieser Höhenburgen waren, doch laut römischen Quellenangaben sollen sie von Histrern, einem Volk illyrischer Abstammung, bewohnt gewesen sein.

In der Gemeinde Komen befindet sich die größte Höhenburg in Volčji Grad, kleinere hingegen gibt es in Ivanji Grad, Sveto, Hruševica, Kobdilj und Štanjel. Nur wenige dieser Höhenburgen blieben auch noch im Mittelalter bestehen bzw. waren besiedelt.

Debela griža, Volčji Grad

Die Höhenburg Debela Griža ist die größte dieser Art in der Gemeinde Komen.
mehr

Die Höhenburg Martinišče, Sveto

Die Höhenburg eigentlich aus zwei ineinanderliegenden Höhenburgen bestand – Martinišče und sv. Miklavž.
mehr

Gledanica, Štanjel

Štanjels Hügel liegt am nördlichen Rand der Karsthochfläche am Übergang zum Vipava tal.
mehr

Höhenburg auf Hl. Katharina, Škrbina

Überreste einer Höhenburg.
mehr

Höhenburg, Ivanji Grad

Die Überreste der Höhenburg.
mehr